Sandra Adler Raum der Entwicklung
mit dem Inneren Kind

"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

(Friedrich Schiller, 1795)

Kunst als Medium für die Darstellung menschlicher Psyche: Menschliches Handeln wird von Gefühlen gelenkt. Erworben werden sie im Laufe des Lebens, vor allem in der frühen Kindheit. Das Innere Kind ist Teil einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten. Es symbolisiert die in der Kindheit erworbene und im Gehirn gespeicherte Bandbreite an positiven und negativen Gefühlen, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Steht der Mensch mit seinem Inneren Kind in einer liebevollen Verbindung, fühlt er sich liebevoll mit den Menschen und mit der gesamten Natur verbunden, weil er mit sich selbst verbunden ist. Diese innere Verbindung ist eine große Kraftquelle und stellt eine wichtige Ressource dar.

Durch Erfahrungen und das Erwachsenwerden lernt der Mensch sich in gesellschaftliche Gefüge einzubinden. Er baut natürliche Fassaden auf, um im Miteinander zu existieren und zu funktionieren. Das Innere Kind ist genau das, was der Menschen in seiner vollkommenen Ursprünglichkeit ist und stets bleibt.

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Holzkubus 2 x 2 x 2 m,

endlose Rundstrickware (Länge ca. 140 m)

bezogen auf Kissen (Länge über 70 m)

progressive music und Videobearbeitung (16:42 min.)

2015